Gimbals in verschiedenen Drehsituationen

Gimbals für den Privatgebrauch

Licht, Ton, Bild – alle drei Komponenten sind notwendig um ein Video zu kreieren. Aber was ist, wenn selbst mit einer ruhigen Hand das Video wackelt? // Von Naemi Läpple und Felix Hanebeck

Ein Stativ bietet nur bei Standbildern die nötige Unterstützung, weshalb bereits in den 1970er Jahren einige Erfindungen den freihändigen Videodreh revolutionierten. Zunächst erfand Garret Brown die Steadycam. Sie war aber nur mit viel Übung und vor allem Kraft zu bedienen, weshalb 1991 Martin Philip Stevens das Schwebestativ, einen tragbaren Kamerastabilisator, erfand. Aus diesem Schwebestativ entstand der Sprung zum Gimbal. Ein Gimbal ist per Definition eine kardanische Aufhängung oder auch Lagerung. Diese Lagerung mit zwei Ebenen ist rechtwinklig zueinander angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht dem Objekt in der Mitte (Kamera, Smartphone etc.) eine dreidimensionale, ausgeglichene Bewegung.

Das Gimbal vereinfacht vielen Filmschaffenden, ob Hobby-YouTubern oder professionellen Videografen das Leben. Denn mit drei Motoren ermöglicht es handgeführte, stabilisierte Aufnahmen, egal wie turbulent der Dreh auch wird. Wir zeigen euch, welche Varianten von Gimbals existieren und für welche Situationen sie am besten geeignet sind.

 

Teaserbild: Gimbals in verschiedenen Drehsituationen // Foto: Felix Hanebeck

Die Autoren

Naemi Läpple

Felix Hanebeck

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