Solardachpfannen mit Piktogrammen von Sonne, Thermometer und Glühbirne

Grüne Energie aus der Solardachpfanne

Die Technische Hochschule Köln hat eine Solardachpfanne entwickelt, die neben Strom mithilfe einer (Wärme)pumpe Wärme produzieren kann. Dem Forschungsteam gelang es in Kooperation mit der paXos Consulting & Engineering GmbH & Co. KG, die Solardachpfanne widerstandsfähig gegen Hagel, begehbar, recyclingfähig und hitzebeständig zu machen. Ein Langzeittest vor der geplanten Massenfertigung wird auf dem Dach der Bibliothek des Campus Deutz durchgeführt. Neben der Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastung optimierte das Forschungsteam die solare Energiegewinnung und den elektronischen Wirkungsgrad. Vor der geplanten Massenanfertigung werden die Dachpfannen aktuell über einen längeren Zeitraum auf dem Dach des Campus in Deutz getestet.

Klaus Mundorf, Inhaber eines Dachdeckerbetriebs und Mitglied des Vorstands der Dachdecker-Innung Bonn-Rhein-Sieg, ist sich sicher, dass Solardachpfannen einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten können. „Hierbei muss aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen“, gibt er zu bedenken. Eine gewisse Skepsis unter Dachdeckerbetrieben könne er verstehen. „Dachdecker arbeiten am liebsten mit dem, was sie kennen.“ Die Solardachpfanne ist nicht die erste auf dem Markt. Bereits seit Anfang der 90er-Jahre wurden unterschiedliche Solardachpfannen entwickelt und vertrieben.

Teaserbild: Forschende an der Technische Hochschule Köln haben eine Solardachpfanne entwickelt, welche grünen Strom und Wärme nachhaltig erzeugt. // Bild: Costa Belibasakis / TH Köln

Die Autoren

Klaus Höfken

Autorenfoto Lennart Stöckmann

Lennart Stöckmann

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